Bariton

Martin Schmidt

Die aktuelle Solo-CD von Martin Schmidt

Der Süd­ti­ro­ler Kom­po­nist Lud­wig Thuille (1861–1907) ist heute fast ver­ges­sen. Sol­che Klein­meis­ter nen­nen Musik­wis­sen­schaft­ler manch­mal die Fuß­no­ten der Musik­ge­schichte. Das ist schade, denn Thuille ist kei­nes­wegs eine Fuß­note, son­dern in sei­nen Haupt­wer­ken ein eigen­stän­di­ger, inter­es­san­ter und erstaun­lich sou­ve­rä­ner Kom­po­nist, der eine Anzahl klang­schö­ner, melo­disch inspi­rier­ter und unta­de­lig gesetz­ter Werke geschrie­ben hat, die es mit den Wer­ken bekann­te­rer Zeit­ge­nos­sen durch­aus auf­neh­men können.

Ludwig-Thuille-Nachtreise-und-Theurdank-Bariton-Martin-SchmidtDiese bei­den CDs bie­ten einen reprä­sen­ta­ti­ven Quer­schnitt durch Thuil­les Lied­schaf­fen, einen Ein­blick in seine Oper Theu­er­dank und einen Abste­cher zu sei­nen Kla­vier­wer­ken. Der Reper­toire­wert bei­der CDs ist außer­ge­wöhn­lich hoch, weil es sich bei mehr als der Hälfte der 48 Stü­cke um Erstein­spie­lun­gen han­delt, die extra für diese Auf­nahme aus den Hand­schrif­ten tran­skri­biert wur­den. Hier sind Schätze zu ent­de­cken, die es bis­lang auf kei­nem Ton­trä­ger gab.

Ekke­hart Pluta in „Klas­sik heute“: „Die Sän­ger Rebecca Broberg (Sopran) und Mar­tin Schmidt (Bari­ton) lie­fern aus­ge­feilte Inter­pre­ta­tio­nen der Lie­der und Opern­sze­nen, der Pia­nist Rai­ner Maria Klaas ist ein mar­kan­ter Beglei­ter, der in den frü­hen Kla­vier­kom­po­si­tio­nen – Varia­tio­nen für das Piano solo op. 8, Trois Noc­turnes – auch als Solist glän­zen kann. – Gesamt­ein­druck 9 von 10 mög­li­chen Punk­ten“! (Text: Thorofon/ MS)

Jetzt auf Ama­zon bestellen:

Lud­wig Thuille – Nacht­reise und Theurdank

»Das Unmöglichste von Allem« — Anton Urspruch (CD)

Das-Unmoeglichste-von-Allem

Erhält­lich bei: Ama­zon und Naxos Direkt

In die­ser Auf­nahme gestal­tet Mar­tin Schmidt die Rolle des Albano.

»Anton Urspruch war Franz Liszts Lieb­lings­schü­ler und sah sich selbst als ein ‚fort­schritt­li­cher Moder­nist‘. Solange er von sei­nem Leh­rer und Richard Wag­ner beein­flusst wurde, wich sein Weg von dem sei­ner Zeit­ge­nos­sen wie Reger und Richard Strauss ab. Sein Meis­ter­werk, die komi­sche Oper »Das Unmög­lichste von Allem«, basiert auf einem sin­fo­ni­schen Gerüst mit einer Reihe unter­halt­sa­mer Hand­lungs­stränge unter­stützt von klang­vol­len und ein­falls­rei­chen Arrangements.

Obwohl die Oper, sowohl bei den Kri­ti­kern als auch bei den Musi­kern schnell gro­ßes Gefal­len fand, geriet sie nach Urspruchs Tod in Ver­ges­sen­heit, bis sie durch diese erste Live-Aufnahme der ori­gi­na­len, unge­kürz­ten Ver­sion zu neuem Leben erweckt wurde.« — (Text: Naxos)

Martin Schmidt singt »Die Könige« von Peter Cornelius

Mar­tin Schmidt singt in einem Live-Mitschnitt vom 15.12.2013 aus der
St. Vic­tor Kir­che Hamm-Herringen. Am Kla­vier beglei­tet Rai­ner Kamp.

Peter Cor­ne­lius (1824–1874) bezeich­nete sich selbst gern als »Dich­ter­kom­po­nist«, da er oft seine eige­nen Texte ver­tonte. So auch in die­sem Fall, der beson­ders reiz­voll ist, weil Cor­ne­lius die Beglei­tung auf dem bekann­ten Kir­chen­cho­ral »Wie schön leuch­tet der Mor­gen­stern« auf­baut. Wäh­rend er die Sing­stimme  in ruhi­gem Erzähl­ton­fall das Gesche­hen berich­ten lässt, unter­streicht der Cho­ral als Beglei­tung einer­seits den sakra­len Hin­ter­grund des Stü­ckes, wäh­rend er ande­rer­seits, die Zuhö­rer, die sonst selbst die­sen Cho­ral sin­gen, zu akti­ven Beglei­tern der Könige macht.

Duo Maier & Schmidt — Gesang von Operette und Filmmusik bis Musical

Gesangsduo-Maier-und-Schmidt

Auch 2014 ist Mar­tin Schmidt zusam­men mit der Sopra­nis­tin Cate­rina Maier wie­der Maier & Schmidt, das Gesangs­duo mit zwei Stim­men, aber nicht immer einer Meinung.

Die Sän­ge­rin und der Sän­ger bie­ten wie­der ein viel­fäl­ti­ges Pro­gramm mit den schöns­ten Hits und Ever­greens aus Ope­rette und Film­mu­sik!

Neu­gie­rig? Aus­führ­li­chere Infor­ma­tio­nen zu »Maier und Schmidt« gibt es ab sofort auf maier-und-schmidt.de. Viel Spaß beim Vorbeischauen!

Martin Schmidt singt »Liebesbotschaft« von Schubert

Eine Auf­nahme von Novem­ber 2013 mit Debo­rah Raw­lings am Klavier.

Franz Schu­berts »Lie­bes­bot­schaft« (D 957/1) ist das erste Lied aus dem post­hum ver­öf­fent­lich­ten — und vom Ver­le­ger als sol­cher gekenn­zeich­ne­ten! — Lied­zy­klus »Schwanengesang«.

Die Ver­to­nung eines Gedich­tes von Lud­wig Rell­stab ist eine der letz­ten Kom­po­si­tio­nen Franz Schu­berts. Die Lie­bes­bot­schaft ist mehr Lie­bes­sehn­sucht; zwi­schen den Zei­len schim­mert schon Todesahnung.

Uj Tapol­cai Ujsag (Ungarn) zu »Liederabend«

»Mit was für einer Stimme ist Mar­tin Schmidt geseg­net! Seine von Natur aus wun­der­schöne Stimme zeigt ihre Aus­bil­dung in fei­ner, sau­be­rer Into­na­tion und lässt nicht nur voll­klin­gend, son­dern auch zurück­hal­tend ein ausdrucks­star­kes Tim­bre erkennen.«

Besu­chen Sie Bari­ton Mar­tin Schmidt auch auf Face­book und Twit­ter.